Die Gebärdensprache

Die Gebärdensprache hat so wie die Lautsprache ihre Geschichte. Entstanden dürfte sie aus einfachen Zeichen, die spontan entstanden sind.

Schon Plato, Augustinus und Leonardo da Vinci berichteten über gebärdende taube Personen. Im jüdischen Talmud wird die Eheschließung von tauben Ehewilligen in Gebärden erwähnt. Die bekannte Geschichte der modernen Gebärdensprachen beginnt erst im 18. Jahrhundert mit der Bildung tauber Kinder.

Die erste öffentlichen Schule für taube Kinder gab es 1755 in Paris, gegründet hatte sie der Geistliche Abbé de l’Epée.

Er hatte dort Mitte des 18. Jahrhunderts die Gehörlosen gesehen, die in Straßen mit Händen miteinander sprachen. Darüber berichtete auch der taube Buchbinder Pierre Desloges 1779 in einem kleinen Buch „Beobachtungen“, wie er sich selbst mit anderen tauben ungeschulten Erwachsenen in Gebärden „über alles, was es unter der Sonne gibt“ unterhalten hatte. De l’Epée merkte schnell, dass diese Sprache die Basis für die Erziehung der tauben Kinder bilden könnte.

Lesen Sie hier weiter…

Das Fingeralphabet

Video – Gebärdensprache lernen

 

 

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Ich bin Autorin und schreibe moderne Märchen für jede Altersgruppe mehr Infos auf meiner Homepage www.faselukahilla.at

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