Die Donauinsel

300px-Wiener_Donaubrücken Blick vom Leopoldsberg nach Südosten und flussabwärts auf die zwischen Neuer Donau (links) und Donau gelegene Donauinsel

Die Entstehung

Wie immer in Wien, war der Bau der Insel umstritten, er war aber als Entlastungsgerinne der Wiener Donauregulierung wichtig. Durch Aufschütten der Donauinsel in den Jahren 1972 bis 1988 unter der Federführung der Magistratsabteilung 45 – Wasserbau (heute „Wiener Gewässer“) wurde ein Gerinne parallel zur Donau geschaffen, das im Normalfall ein stehendes Gewässer ist, bei Hochwasser jedoch geflutet werden kann um so Überschwemmungen in angrenzenden Bereichen von Wien zu verhindern. Die Insel selbst bleibt auch bei extremem Hochwasser größtenteils von diesem verschont. Durch die Donauregulierung ist insgesamt eine Durchlaufkapazität von bis zu 14.000 m³/s möglich, was in etwa dem größten jemals in Mitteleuropa gemessenen Hochwasser von 1501 entspricht.

Die Insel als Erholungsgebiet

Die Donauinsel und der linke Hochwasserdamm der Neuen Donau sind ein beliebtes Fahrrad- und Naherholungsgebiet der Wiener Bevölkerung. Neben Liegebereichen und Wassereinstiegen in die Neue Donau stehen auch zwei gratis benutzbare Grillzonen und 15 voranmeldungspflichtige Grillplätze sowie diverse weitere kostenlose (z. B. Wasserspielplatz für Kinder, Beachvolleyball- und andere Sportplätze, Spielplätze, Running-Checkpoints, Skater Areale, Hundezonen, 32 WC-Anlagen teilweise mit Duschen) und kommerzielle Einrichtungen (Gastronomie, Bootsverleih, Wasserrutsche, mit U-Bahn erreichbarer Wakeboard Lift usw.) zur Verfügung. Im Norden der Insel (Kilometer 17,7 bis 19,5) und im Süden sowohl am linken Hochwasserdamm als auch auf der Donauinsel (Kilometer 2,1 bis 5,1) befinden sich zwei der größten in unmittelbarer Nähe einer Großstadt gelegenen FKK-Badebereiche.

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Unser Österreich: Alltagsgeschichte: Die Donauinsulaner

Die Insel als Veranstaltungsort

Sehr beliebt ist die Insel auch als Veranstaltungsort.

220px-Donauinselfest2007_Abgang-U6-Donaubrücke Besucherströme beim Donauinselfest 2007

Das erste Donauinselfest fand im Jahr 1984  bei freiem Eintritt Ende Juni an einem Wochenende statt. Der Vorläufer war 1983 ein „kulturelles Frühjahresfest“, das auf dem fertiggestellten Bereich um die Floridsdorfer Brücke auf der damals im Endausbau befindlichen Donauinsel stattfand. Die Auftritte von Minisex, Tom Pettings Hertzattacken und Heli Deinboek hatten 160.000 Fans statt der erwarteten 15.000 angezogen.

Seither hat sich das Donauinselfest immer beliebter und größer geworden, natürlich traten auch sehr viele bekannte Künstler auf wie z.B. Udo Jürgens, 1992 vor 220.000 Zuschauern, 1993 war einer der großen Höhepunkte das Konzert Falcos (siehe L.I.V.E. Donauinsel) mit mehr als 150.000 Fans. Dabei führte ein starker Gewitterschauer zu teilweiser Überschwemmung der Bühne und letztlich zum Ausfall des Equipments. Davor war bereits während Nachtflug durch einen Blitzschlag der Strom kurzzeitig ausgefallen. 1995 trat die Kelly Family vor 250.000 Besuchern auf, 2006 sang Christina Stürmer auf der Ö3-Bühne vor rund 180.000 Zuschauern. Am 23. Juni 2007 trat Rainhard Fendrich „statt und für“ den zwei Tage zuvor verstorbenen Georg Danzer vor rund 200.000 Besuchern auf.

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ZOË // Donauinselfest 2016 LIVE

Donauinselfest 2017

 

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Ich bin Autorin und schreibe moderne Märchen für jede Altersgruppe mehr Infos auf meiner Homepage www.faselukahilla.at

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