Josef Ludwig Ressel – Erfinder

Er wurde am 29. 6. 1793 in Chrudim früher im ehem. Böhmen, heute in der Tschechische Republik, er starb am 9. 10. 1857, Ljubljana ehem. Laibach; Slowenien.

Ressel besuchte das Gymnasium in Linz, ab dem 14. Lebensjahr war er Schüler der Landes-Artillerieschule in Budweis.

1812 studierte Ressel an der Universität Wien, wo vor der Gründung des Polytechnischen Instituts (1815) technische Fächer gelehrt wurden. Im Zuge der napoleonischen Kriegswirren verarmten die Eltern Ressels, und er konnte das neue Polytechnikum nicht mehr besuchen. Ein kaiserliches Stipendium ermöglichte ihm dann den Besuch der Forstakademie im niederösterreichischen Mariabrunn.

Josef Ressel beschäftigte sich aber schon damals mit einer Reihe von Erfindungen. So konstruierte er eine verbesserte Öl- und Weinpresse, eine Presswalzmaschine, er schuf ein Farbholzextraktionsverfahren, ein neues Rollen- und Kugellagersystem, ein verbessertes Pflugmodell und eine neue Methode des Sudvorgangs zur Salzgewinnung.

Wichtiger als seine früheren Erfindungen war seine Idee, Luft- und Wasserfahrzeuge mittels einer Schraube anzutreiben.

Schon 1812 während seines Studiums befasste er sich mit dieser Idee, eine Zeichnung aus diesem Jahr ist heute noch im Technischen Museum in Wien erhalten. Durch seinen neuen Wohnsitz Triest erhielt seine Idee, mit Hilfe einer durch eine Dampfmaschine getriebenen Schraube Schiffe fortzubewegen, neuen Auftrieb.

scaled-347x180-Biographien_Ressel_Schiffsschraube Eigenhändige Skizzen Ressels aus 1812
© Technisches Museum Wien

Im Jahr 1826, noch vor der Erteilung eines Privilegs, begann Ressel mit den Vorarbeiten zum Bau eines durch eine Schraube angetriebenen Dampfschiffs. Ressel gelang es auch relativ rasch, Geldgeber für seine Ideen zu gewinnen. 1827 erhielt er dann für seine Erfindung ein Privileg, das einen Erfinderschutz für zwei Jahre vorsah, eine Frist, die bei einer solch grundlegenden Erfindung viel zu kurz bemessen war.

scaled-287x200-Biographien_Ressel_Schiffsschraube1 Modell seiner Schiffsschraube
© Technisches Museum Wien

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