René Goscinny – Autor – Asterix & Obelix

Wir kennen Asterix & Obelix oder Lucky Luke und haben die Geschichten geliebt, vielleicht kennt auch noch die Jugend diese Comichefte. Vom Autor weiß man aber nichts, das soll mit diesem Text geändert werden. Viel Vergnügen beim Lesen.

René Goscinny wurde am 14. August 1926 in Paris geboren, seine Kindheit verbrachte er in  Buenos Aires. Sein Vater Stanislas „Simkha“ Gościnny war Chemie-Ingenieur und starb 1943. Seine Mutter, Anna (Hanna) Bereśniak-Gościnna, an der er zeitlebens sehr hing, starb 1974 in Paris. Nach dem Abitur arbeitete er als Hilfsbuchhalter und später als Zeichner in einer Werbeagentur.
1945 wanderte er nach New York aus mit dem Ziel, für Walt Disney zu arbeiten. Dieser Wunsch ging nicht in Erfüllung, und so verdiente er sich seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitsarbeiten. Der spätere MAD-Gründer Harvey Kurtzman, den er in New York kennenlernte, verschaffte ihm die Möglichkeit, Kinderbücher zu kolorieren. 1949 lernte er Morris (Maurice de Bévère) kennen, der ihn bestärkte, weiter an Comics zu arbeiten. Ab 1955 schrieb Goscinny für Morris die Texte des Comics Lucky Luke.
1950 zog er wieder nach Europa und ließ sich in Brüssel nieder, wo er erstmals Comics veröffentlichen konnte. Goscinnys 1950 entstandene Serie Dick Dicks, die Parodie einer Detektivgeschichte, wurde in einigen Tageszeitungen veröffentlicht, u. a. 1955/56 in La Libre Junior, der Kinderbeilage von La Libre Belgique. Die einzige andere von ihm gezeichnete Serie war Le capitaine Bibobu, die 1955/56 in Risque-Tout erschien. Danach stellte er seine zeichnerischen Aktivitäten ein und widmete sich ausschließlich dem Schreiben von Szenarios für andere Künstler.
1951 traf Goscinny den Zeichner Albert Uderzo, mit dem er eine lange und fruchtbare Zusammenarbeit als Szenarist begann. Gemeinsam schufen sie die folgenden Serien:
– den Kaperkapitän Pitt Pistol (1952–1956 in La Libre Junior)
– den jungen Reporter Luc Junior (1954–1957 in La Libre Junior) (mit gewissen Ähnlichkeiten zu Tim und Struppi)
– das Geschwisterpaar Benjamin & Benjamine (1956–1959 im gleichnamigen Magazin sowie in Top)
– den Indianer Umpah-Pah (1958–1962 in Tintin)
– den Gallier Asterix, ihren mit Abstand größten Erfolg, der 1959–1974 in Pilote vorveröffentlicht wurde und heute ausschließlich in Alben Form erscheint.

Ab 1952 wurde Goscinny als Autor bei dem Magazin Spirou aktiv. Hier schrieb er zunächst drei Onkel-Paul-Episoden sowie für Jijé ein Jerry-Spring-Abenteuer, konzentrierte sich ab 1955 aber fast ausschließlich auf Lucky Luke, den einsamen Cowboy von Morris. Ab 1956 schrieb er auch Szenarios und Gags für das Magazin Tintin, wo er mit etlichen Zeichnern zusammenarbeitete, u. a. mit Franquin an Mausi und Paul, mit Maréchal an Prudence Petitpas (dt.: „Oma Pfiffig“ in Fix und Foxi), mit Berck an Strapontin (dt.: „Kasimir“ in ZACK), mit Attanasio an Spaghetti und nicht zuletzt mit Uderzo an Umpah-Pah.

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Asterix & Obelix

Jetzt kommen die streitbaren Gallier Asterix und Obelix die ihre Stadt gegen die mächtigen Römer mit dem geheimnisvollen Zaubertrank verteidigen.

Astérix_&_Obélix_Bruxelles_rue_de_la_Buanderie Wandgemälde der Hauptfiguren in Brüssel

Asterix (im Original: Astérix) ist die 1959 von Autor René Goscinny (1926–1977) und Zeichner Albert Uderzo (* 1927) geschaffene, erfolgreichste französische Comicserie mit der gleichnamigen Hauptfigur im Mittelpunkt.
Die Abenteuer des Titelhelden umfassen bislang 36 Alben, darunter 34 in sich geschlossene Geschichten von Alben Länge. Mit Band 35 wurde die Serie von Zeichner Didier Conrad und Texter Jean-Yves Ferri übernommen. Zudem sind im Laufe der Jahre einige Kurzgeschichten erschienen. Mehrere Abenteuer wurden verfilmt. Die ausgewogene Kombination von subtilem und satirischem Humor mit grobem Klamauk spricht eine ungewöhnlich breite Leserschaft in vielen Altersgruppen und sozialen Schichten an. Asterix gehört zudem zu den wenigen Comics, die im Schulunterricht, vor allem im Fremdsprachenunterricht für Französisch, Latein und Altgriechisch, verwendet werden.
Der Name „Asterix“ leitet sich von dem typografischen Zeichen Asterisk ab, griechisch für Sternchen ἀστερίσκος, asterískos.

Asterix und Obelix – Passierschein A38

Lucky Luke

Lucky Luke ist die Titelfigur einer seit 1946 erscheinenden belgischen Comic-Serie des Zeichners Morris. Lucky Luke ist mit mehr als 30 Millionen verkauften Alben in Deutschland die erfolgreichste Comic-Serie im Alben-Sektor nach Asterix.
Bis 1955 schrieb Morris die Geschichten noch selbst. Danach verfasste René Goscinny die Texte. Seit Goscinnys Tod 1977 wechseln die Autoren. Vor der Alben Veröffentlichung erschien die Serie lange Zeit als Fortsetzungen im Magazin Spirou, danach vor allem in Pilote. Die erste deutsche Übersetzung erschien Ende 1958. Der letzte Lucky-Luke-Band von Morris erschien 2002, ein Jahr nach dessen Tod. Derzeit wird die Serie vom Zeichner Achdé und vom Texter Laurent Gerra gestaltet.

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LUCKY LUKE DEUTSCH – EP39 – Die dicke Berta

 

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Autor:

Ich bin Autorin und schreibe moderne Märchen für jede Altersgruppe mehr Infos auf meiner Homepage www.faselukahilla.at

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