Otto Wagner – Stadtplaner von Wien

Vor hundert Jahren, am 11. April 1918, starb Otto Wagner.

Am 13. Juli 1841 wurde Otto Koloman Wagner in Penzing bei Wien geboren, einem 1890/1892 nach Wien eingemeindeten Vorort, der seit 1938 zum 14. Bezirk gleichen Namens zählt. Sein Vater Rudolf Simeon Wagner, königlich-ungarischer Hof Notar an der Ungarischen Hofkanzlei in Wien, und seine Mutter Susanne, geb. Huber, adoptierte Helferstorfer, lebten in großbürgerlichen Verhältnissen. Rudolf Wagner starb an einem Lungenleiden, als sein Sohn das Alter von fünf Jahren erreicht hatte – wahrscheinlich ein wesentlicher Grund für Otto Wagners starke Mutterbindung.
Trotz der finanziellen Krise, die sich aus dem Tod des Vaters ergab, erhielt Wagner eine gute Ausbildung. Er besuchte ab 1850 zwei Jahre das Wiener Akademische Gymnasium, anschließend das Stiftsgymnasium Kremsmünster der Benediktiner in Oberösterreich und von 1857 bis 1859 das Polytechnikum in Wien, wo er die Matura ablegte und danach Mathematik, Physik, Darstellende Geometrie, Technologie und Zeichnen studierte.

1860/1861 studierte Wagner an der Königlichen Bauakademie in Berlin, 1861/1862 an der Akademie der bildenden Künste in Wien unter anderem bei August Sicard von Sicardsburg und Eduard van der Nüll, die 1861 den Auftrag zum Bau des k.k. Hofoperntheaters erhielten; parallel absolvierte er eine Maurerlehre bei einem Wiener Stadtbaumeister. 1862 trat der 21-Jährige ins Atelier Heinrich von Försters (1832–1889) ein. Er gehörte damit zum Kreis um Ludwig Förster und Theophil von Hansen und begann ab 1864 selbständig im Stil des Historismus zu bauen.
Der Beginn seiner Architektenlaufbahn fiel in eine Boomzeit der Wiener Baugeschichte: 1858 hatte der Abriss der Stadtmauern um die Altstadt begonnen, 1865 wurde die Wiener Ringstraße eröffnet, an der in den folgenden 20 Jahren zahlreiche Repräsentationsbauten der k.k. Reichshaupt- und Residenzstadt entstehen sollten.

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Otto Wagner – Postsparkasse Wien

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Raffael – der Maler und Architekt

Vom 29. September 2017 – 7. Jänner 2018 findet ein der Albertina eine Ausstellung von Raffael statt,

 

Raffaello Sanzio da Urbino, auch Raffael da Urbino, Raffaello Santi, Raffaello Sanzio oder kurz Raffael wurde am  6. April oder 28. März 1483 in Urbino geboren. Er war ein italienischer Maler und Architekt und gilt als einer der bedeutendsten Künstler der italienischen Hochrenaissance.
Raffael erlangte vor allem als Maler für seine harmonischen und ausgewogenen Kompositionen und lieblichen Madonnenbilder Berühmtheit. Zu Lebzeiten genoss er das Privileg, nur unter seinem Vornamen bekannt zu sein, und noch heute kennen die wenigsten seinen Nachnamen. Bis weit in das 19. Jahrhundert hinein galt er als der größte Maler.[1] Neben seiner Laufbahn als Maler in Florenz und am päpstlichen Hof in Rom wurde er auch Bauleiter des Petersdoms und Aufseher über die römischen Antiken.

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Bilder von Raffael

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Auferstehung Christi, 1499–1502

800px-La-belle-jardiniere Die schöne Gärtnerin, 1507–1508

Werke von Raffael