Die Bronzezeit …

… ist ein Abschnitt in der Geschichte der Menschheit, wie der Name schon sagt wurden diverse Gegenstände aus Bronze hergestellt. Diese Epoche umfasst in Mitteleuropa etwa den Zeitraum von 2200 bis 800 v. Chr.

Die Bronzezeit ist die mittlere Stufe des von Altertumsforscher Christian Jürgensen Thomsen entwickelten Dreiperiodensystems, das insbesondere die europäische und mediterrane Vor- und Frühgeschichte in Steinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit unterteilt. Die Dreiteilung nach dem verwendeten Werkstoff ist weitgehend auf Europa, Westasien und Nordafrika zu beschränken. Da der Begriff sich ausschließlich auf den umfangreich verwendeten Werkstoff bezieht, sagt die Zuweisung einer Kultur zu dieser Periode nichts über ihre kulturelle Höhe aus. So fällt der Anfang der Hochkulturen Vorderasiens und Ägyptens in die ausgehende Stein- und beginnende Bronzezeit.

Die Herstellung von Bronze setzte im 3. Jahrtausend v. Chr. ein, das war aber nur möglich, weil in der Jungsteinzeit die Menschen mit der Metallverarbeitung schon vertraut waren. Sie konnten aber vorerst nur Gold, Silber und Kupfer bearbeiten. Der Übergang zur Bronzezeit wird auch Kupferzeit oder dem Chalkolithikum genannt.

Es gibt auch einige Ausgrabungsfunde aus dieser Zeit, wie das Handelsschiff von Uluburun.

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Hallstatt in der Bronzezeit

305px-Hallstatt_-_Gesamtansicht Hallstatt, Ansicht von Süden

Hallstatt befindet sich im Oberösterreichischen Salzkammergut am Hallstätter See.

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Spuren dieses bronzezeitlichen Bergbaus wurden unter anderem in den neuzeitlichen Grubenteilen Appoldwerk, Christian von Tuschwerk und Grünerwerk gefunden.

Die drei bislang bekannten bronzezeitlichen Bergwerke sind Schachtanlagen. Bei diesem Abbauverfahren wird ein Schacht vertikal in den Berg getrieben, bis man einen der reichen Kernsalzzüge erreicht, von denen der Hallstätter Salzberg durchzogen ist. Durch den Abbau des Salzes in diesen Kernsalzzügen entstehen seitlich vom Schacht abgehende Abbauräume.[2] Die Schachtanlagen von Hallstatt erreichten Tiefen von über 100 m.

Rekonstruktion des bronzezeitlichen Salzabbaus an der Fundstelle Christian von Tuschwerk in Hallstatt.
Im Christian von Tuschwerk gelang es für einen bronzezeitlichen Abbauraum die Mindestmaße zu ermitteln. Dieser Raum hatte eine Grundfläche von 50 × über 20 m und war an manchen Stellen über 10 m hoch. Soweit bislang bekannt, wurde Salz in prähistorischer Zeit in Hallstatt ausschließlich im trockenen Abbau gewonnen. Die Bergarbeiter schlugen dazu mit ihren Bronzepickeln parallele Rillen in den Fels und lösten damit kleinere Salzstücke. In Tragsäcken brachte man das kleinteilige Salz über hölzerne Stiegen zum Schacht und mittels Wollsäcken über Seile anschließend an die Oberfläche. Eine dieser Holztreppen aus der Bronzezeit hat sich im Christian von Tuschwerk komplett erhalten. Die Stiege wurde dendrochronologisch untersucht und konnte auf die Jahre 1344 und 1343 v. Chr. datiert werden. Damit ist sie bislang die älteste erhaltene Holztreppe Europas.[3] Die Auftrittsbreite von über 1 m erlaubte ein gleichzeitiges Benutzen in beiden Richtungen bzw. das Nebeneinander gehen von mehreren Menschen, wie es beim Tragen sehr schwerer Lasten erforderlich gewesen sein könnte. Die Stiege besteht prinzipiell aus drei Elementen: den beiden seitlichen Holmen, den Auftritt brettern und den Distanzbrettern, die über und unter jedem Auftritt Brett in die seitlichen Holme eingelassen sind. Die beiden seitlichen Holme bilden die Wangen der Treppe. Sie bestehen aus Baumstämmen von 20 bis 35 cm Durchmesser. In diese ist je eine 6 cm breite und 8 cm tiefe Längs Nut eingearbeitet. Die Auftritt Bretter sind lediglich mit einem viereckigen Zapfen in den Wangen zu beiden Seiten in die Nut geschoben.

lossless-page1-220px-Andreas_W._Rausch_PA_NHM_Wien_Abb_Salz-Reich_2008_Seite_62_1.tif Bronzezeitliche Stiege aus den Hallstätter Salzbergwerken, dendrochronologisch auf 1344 und 1343 v. Chr. datiert

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Apokalypse in der Bronzezeit – das Ende der ersten Hochkulturen

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Die Glockenbecherkultur

220px-Beakerculture Zwei Glockenbecher aus der Frühphase der Kultur

Die Glockenbecherkultur ist eine endneolithische Kultur, die in Süd-, West- und Mitteleuropa, im Osten bis nach Ungarn, ab 2600 v. Chr. aufkommt und etwa bis 2200 v. Chr. andauert. Sie bestand nur in Großbritannien bis ca. 1800 v. Chr., sie stellt in diesen Regionen eine Kultur am Übergang von der Jungsteinzeit zur Bronzezeit dar.

1900 verwendete der damals in Mainz arbeitende Prähistoriker Paul Reinecke den Ausdruck „Glockenbecher“ (keramische Gefäße mit flachem Standboden und S-förmigem Profil, meist flächendeckend verziert), den zuvor schon italienisch- und tschechisch sprachige Prähistoriker benutzt hatten, und führte ihn in die deutsche Terminologie ein.

Die Glockenbecherkultur verbreitete sich in Mitteleuropa (von Ungarn über Polen (Grabhügel von Supraśl als östlichster Punkt) bis Dänemark (insbesondere Jütland – Bejsebakken), Deutschland und in die Schweiz, wo sie die Seeufersiedlungsphase unterbricht), Westeuropa (Frankreich, Großbritannien, Irland), Südeuropa (Italien mit Sizilien und Sardinien, die Iberische Halbinsel mit den Balearen, nicht jedoch Korsika) und Marokko.

Typisch für das Totenritual der kontinentalen GBK sind Einzelbestattungen in Erdgräbern oder Steinkisten.

Die Toten wurden als Hocker in geschlechtsspezifischer Orientierung und Seitenlage beigesetzt: weibliche Individuen mit dem Kopf im Süden, Füße im Norden, die Extremitäten nach rechts gewandt, männliche Individuen mit Kopf im Norden, Füße im Süden, nach links gewandt.

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Stonehenge

Stonehenge wurde in der Jungsteinzeit errichtet und bis in die Bronzezeit genutzt, es befindet sich in der Nähe von Amesbury in Wiltshire, England, etwa 13 Kilometer nördlich von Salisbury. Es besteht aus einer Grabenanlage, die von einer aus mehreren konzentrischen Steinkreisen gebildeten Megalithstruktur umgeben ist. Die beiden auffälligsten Steinkreise sind der äußere Kreis aus von Decksteinen überbrückten Pfeilersteinen sowie die innere hufeisenförmige Struktur aus ursprünglich fünf Trilithen, das sind zwei Tragsteine, die von einem Deckstein überbrückt werden. Dazwischen befinden sich weitere Strukturen aus kleineren Steinen sowie Löchern im Boden. Weitere Megalithe sowie zwei Hügelgräber finden sich in unmittelbarer Nähe.

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Stonehenge Dokumentarfilm bei ARTE