Luciano Pavarotti

Vor zehn Jahren, am 6. September 2007, starb Luciano Pavarotti in seiner Heimatstadt Modena, er war ein italienischer Opernsänger (Tenor) und er war über die Grenzen der Oper und Klassik einer der bedeutendsten Tenöre.

Als Mitglied der Drei Tenöre und als Duett Partner vieler Pop-Künstler wurde Pavarotti zum Superstar. Seinen Ruhm nutzte er auch für Benefizkonzerte.

Sein Vater war Bäcker und seine Mutter arbeitete in einer Tabakfabrik, er wuchs mit seinen Eltern und seiner Schwester in einer 2-Zimmer-Wohnung auf. Die spätere Sopranistin Mirella Freni, seine Jugendfreundin und Gesangspartnerin, und er wurden von derselben Amme versorgt, ihre Mütter waren Arbeitskolleginnen.  Zunächst wollte er Lehrer werden, daher studierte er an der „Scuola delle Magistrale“ Pädagogik und unterrichtete auch zwei Jahre lang als Volksschullehrer in Modena. Außer in seiner Bäckerei war sein Vater auch als Tenor im Chor der Stadt Modena tätig, schlug aber wegen zu hoher Nervosität den Sängerberuf aus. Im Chor machte auch sein Sohn Luciano seine ersten Gesangserfahrungen. 1956 beschloss Luciano Pavarotti, den Gesang zum Beruf zu machen, und begann, zunächst bei Arrigo Pola in Modena sowie später bei Ettore Campogalliani in Mantua klassischen Gesang zu studieren. Nebenher arbeitete er als Versicherungsvertreter, um sich das Studium – das über sechs Jahre dauerte – finanzieren zu können.
Pavarotti debütierte 1961 am Opernhaus von Reggio nell’Emilia als Rodolfo in Puccinis „La Bohème“, seiner späteren Paraderolle, und gewann einen internationalen Gesangswettbewerb. Teil des Preises war das Debüt als Rodolfo in Puccinis La Bohème im Opernhaus von Modena. Dirigent der Aufführung war Leone Magiera, sein damaliger Jugendfreund; später war er jahrzehntelang sein Pianist bei Liederabenden. Außerdem war er der damalige Ehemann von Mirella Freni. Die Aufführung wurde von der RAI live übertragen.

Es folgten Einladungen verschiedener italienischer und internationaler Opernhäuser, wie Amsterdam, Covent Garden, die Wiener Staatsoper (Debüt als Rodolfo in La Bohème am 24. Februar 1963), Zürich und Glyndebourne.
1965 trat er mit Joan Sutherland und ihrem Ehemann Richard Bonynge zusammen auf einer Tournee in den USA und Australien auf, ein Jahr später debütierte er an der Mailänder Scala. Auf Vermittlung des Decca-Managers Terry McEwen engagierte Pavarotti ab 1967[4] den früheren Redenschreiber Herbert Breslin (* 1926) als seinen Agenten. „Luciano, you’re a nice guy. So you need a real bastard [Breslin] to do your publicity.“
Breslin organisierte für ihn sein Debüt an der Met 1968. Weitere Auftritte erfolgten in Barcelona, Paris, London sowie bei den Salzburger Festspielen (1978 als italienischer Sänger in Der Rosenkavalier, 1983 in der Titelpartie von Mozarts Idomeneo).
1981 gründete er in Philadelphia einen Wettbewerb für junge Sänger und begann, die Anzahl seiner Auftritte auf der Bühne zu reduzieren. Er trat dagegen häufiger in Konzerten und im Fernsehen auf. Sein Debüt als Regisseur gab Pavarotti 1988 an der Oper von Venedig (La favorita von Gaetano Donizetti).
Breslin gelang es, durch einen gemeinsamen Auftritt von Pavarotti mit den beiden Tenören Plácido Domingo und José Carreras in einer weltweit übertragenen Sportveranstaltung aus dem Opernstar Pavarotti einen Pop- und Superstar zu machen. Das Konzert der drei Tenöre in den römischen Caracalla-Thermen bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 am 7. Juli 1990 erreichte etwa eine Milliarde Fernsehzuschauer in aller Welt. Das Gesangstrio popularisierte Opernarien und konnte mit diesem Programm bei ihren folgenden Tourneen Fußballstadien und Sportarenen mit Zuhörern füllen. Die Arie Nessun dorma (Vincerò! Vincerò!) gehört zu den berühmtesten und erfolgreichsten Opernarien und hat Pavarotti wahrscheinlich im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft in Italien zum Gipfel seines Ruhmes geführt.[7] Die Musikwelt kritisierte die astronomisch hohen Gagen als Kommerzialisierung sowie eine Banalisierung des Opernrepertoires.

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Luciano Pavarotti – Nessun Dorma ᴴᴰ

 

Luciano Pavarotti – ‚O sole mio

 

La Traviata – Plácido Domingo, Luciano Pavarotti & José Carreras

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Plácido Domingo

Plácido Domingo wurde als José Plácido Domingo Embil am 21. Januar 1941 in Madrid als Sohn der Zarzuelasänger Pepita Embil und Plácido Domingo Ferrer  geboren.

Er ist als Opernsänger, der Stimmlagen Tenor und Bariton und Dirigent bekannt und beliebt. Mit Josep Carreras und Luciano Pavarotti bildete er die Drei Tenöre.

Er debütierte 1959 in einer kleinen Rolle des Borsa in Rigoletto in Mexiko-Stadt und am 19. Mai 1961 als Alfredo in der Traviata in Monterrey, Mexiko. Von 1962 bis 1965 war er zusammen mit seiner Frau in Tel Aviv (Israel) engagiert, bevor seine eigentliche internationale Karriere mit einem erfolgreichen Auftritt 1966 an der New York City Opera in Alberto Ginasteras Don Rodrigo begann.

Seither ist er an allen großen Opernhäusern und -Festspielen der Welt aufgetreten.

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Nessun Dorma – Placido Domingo

Perhaps Love JOHN DENVER & PLACIDO DOMINGO

MEDLEY (HQ) Pavarotti – Domingo – Carreras / The Three Tenors