Silvester

Am 31. Dezember feiern wir Silvester, das ist auch der  Gedenktag des heiligen Papstes Silvester.

Schon die Römer feierten das Jahresendfest im Januar zu Beginn des Jahres 153 v. Chr., als der Jahresbeginn vom 1. März auf den 1. Januar verschoben wurde. Die Feuer-Feste am Jahresende haben alte germanische Wurzeln.
Die Assoziation des Jahresendes mit dem Namen Silvester (deutsch ‚Waldmensch‘, von lateinisch silva ‚Wald‘) geht auf das Jahr 1582 zurück. Damals verlegte die Gregorianische Kalenderreform den letzten Tag des Jahres vom 24. Dezember auf den 31. Dezember, den Todestag des Papstes Silvester I. († 31. Dezember 335). Der Liturgische Kalender führt den Tag seit 813 auch als dessen Namenstag.
In einigen Gegenden Deutschlands heißt der Tag, quasi als Gegenstück zum folgenden Neujahrstag, auch Alt Jahr, Altjahrsabend oder das Alte Jahr, in Österreich ebenso wie in Kroatien auch Altjahrstag, in Kroatien ebenso wie in Slowenien als Ausnahme auch Silvestrovo ‚Tag des Silvester‘.
Auch im Niederländischen heißt es zumeist Oudejaarsavond, und nur alternativ auch Silvester. Auf Spanisch: Nochevieja wörtlich: alte Nacht und auf Dänisch, Schwedisch, Portugiesisch spricht man wie im Englischen vom Neujahrs-(vor-)abend: New Year’s Eve, Nytårsaften, Nyårsafton, Véspera de Ano-Novo. Der 31. Dezember wird in folgenden Sprachen Silvester genannt: Italienisch Notte di San Silvestro, Französisch Réveillon de la Saint-Sylvestre, Polnisch Sylwester, Tschechisch Silvestrovské oslavy, Deutsch Silvester. Laut amtlicher deutscher Rechtschreibung existiert für den letzten Tag des Jahres nur die Schreibweise Silvester mit „i“, anders als für den Vornamen Sylvester/Silvester.

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Neujahrskonzert

neujahrskonzert

Es ist schon Tradition, das Wiener Neujahrskonzert der Wiener Philharmonika am 1. Januar.

Das erste Konzert fand aber nicht am Neujahrstag statt, sondern am 31. Dezember 1939. Zeitungsankündigungen zufolge war es ein von den Wiener Philharmonikern dem von Adolf Hitler am 10. Oktober 1939 eröffneten Kriegswinterhilfswerk (Kriegs-WHW) zur Gänze gewidmetes „Außerordentliches Konzert“, zu dem am 30. Dezember eine öffentliche Generalprobe veranstaltet wurde. Auf Initiative der Philharmoniker belegte der Historiker Fritz Trümpi, dass das Konzert Bestandteil von Joseph Goebbels’ Propaganda­maschinerie war.
Die Liebe des Dirigenten Clemens Krauss zur Walzermusik, insbesondere der der Familie Strauß – „und wohl auch sein Drang zu großen Auftritten“ – verbanden sich nach dem „Anschluss“ Österreichs mit Goebbels’ Absicht, Wien als Stadt „des Optimismus, der Musik und der Geselligkeit“ zu inszenieren. Trümpi belegt in seinem Buch Politisierte Orchester, dass in der Zeit des Nationalsozialismus die Zahl der Aufführung von Werken der Strauß-Familie durch die Wiener Philharmoniker sprunghaft zunahm. Das Orchester war nach der Annexion Österreichs Goebbels unterstellt. Die NS-Machthaber versuchten zu Kriegs­zeiten mittels so genannter „leichter Musik“, die Moral an der Front und in der Heimat aufrechtzuerhalten.

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2017 01 01 | 00:00 Uhr | Donauwalzer zum Neujahr

 

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Feuerwerk

Zu jeder größeren Feier wird es eingesetzt und die Gäste sehen es gerne … das Feuerwerk, es ist schön und romantisch, es strahlt aber auch eine gewissen Kraft aus. Es ist ein schöner Abschluss und Höhepunkt einer jeden größeren Feier, natürlich auch einer jeden Sylvester Feier.

Aber jetzt zur Frage: Wer hat das Feuerwerk erfunden? Nein, nicht die Schweizer, es waren wahrscheinlich die Chinesen!

Während der Song-Dynastie (960–1270) gab es schon Feuerwerke. Sie zeichneten sich nicht nur durch Licht-, sondern auch durch Knalleffekte aus. Im späten 14. Jahrhundert entwickelte sich in Italien (erste Nennung in Vicenza, 1379) aus dem Gebrauch des Schwarzpulvers eine eigenständige Feuerwerkskunst, die sich dann in ganz Europa verbreitete. Zur Kunstform wurde es insbesondere in Japan weiterentwickelt und heißt dort 花火 hana-bi „Blumen aus Feuer“ (aus dem chinesischen 花火 huāhuǒ) und diente religiösen Zwecken.
Feuerwerke dienten in Europa seit der frühen Neuzeit – wichtige Namen hierzu waren Amédée-François Frézier (1682–1773) und Perrinet d’Orval – der höfischen Repräsentation und wurden im Barock zu einer eigenen Art von Veranstaltung weiterentwickelt. Hierbei stand immer der politische, repräsentative Charakter im Vordergrund.
Heutzutage werden in Amerika und Europa Feuerwerke vor allem zu Neujahr abgefeuert. Zusätzlich werden Feuerwerke zu länderspezifischen Feiertagen wie dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, dem österreichischen oder schweizerischen Nationalfeiertag und Massenveranstaltungen (große Sportereignisse, Kirmes, Musikfestivals, etc.) gezündet. In Asien werden Feuerwerke üblicherweise im Sommer abgefeuert. In südeuropäischen Ländern wird besonders zu Ostern Feuerwerk abgebrannt.
Weltberühmt sind die Fallas in Valencia (Spanien) Anfang März mit lautstarken Tageslichtfeuerwerken (Mascleta), die gewaltigen Feuerwerke in Las Vegas, die erwähnten Hanabis in Japan, im deutschsprachigen Raum etwa Rhein in Flammen, Kölner Lichter, das Feuerwerk des Donauinselfests oder das Feuerwerk zum Zürich Fest mit jeweils bis zu einer Million Zuschauern.
International renommierte Wettbewerbe sind das auch als „Feuerwerksolympiade“ bekannte, seit 1985 veranstaltete Montreal Fireworks Festival L’International des Feux Loto-Québec und das seit 2006 stattfindende Berliner Feuerwerk-World-Championat Pyronale.

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Bansuri

Bansuri steht in mehreren nordindischen Sprachen für viele unterschiedliche Arten von Flöten, meist für Querflöten, die in der indischen Musik gespielt werden. Häufig bestehen die bansuri aus Bambus, für den bis in das 1. Jahrtausend zurückzuverfogenden Flötennamen sind auch andere Materialien überliefert. Die Wurzel des Wortes ist Sanskrit vamsha („Bambus“, „Flöte“).

Die bansuri wird in der Volksmusik und klassischen Musik Nordindiens gespielt. Der bekannteste Musiker auf diesem Instrument ist Hariprasad Chaurasia, der im Westen unter anderem mit John McLaughlin und Jan Garbarek Aufnahmen machte. Zu den bekanntesten Flötenspielern Indiens gehört weiterhin Ronu Majumdar, der auch mit Ravi Shankar und George Harrison auftrat. Daneben sind Raghunath Seth durch seine Aufnahmen (mit dem Jazzflötisten Chris Hinze) und Rupak Kulkarni (mit Stefan Rigerts Talking Drums) in Europa bekannt geworden. Pandit Pannalal Ghosh (1911–1960) war ein berühmter Flötist aus Bengalen, der die bansuri zum Konzertinstrument machte. Nityanand Haldipur (* 1948 in Mumbai) vertritt wie Gosh den strengen Stil der Maihar-Gharana.

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Rakesh Chaurasia | Raga Prabhateshwari Jhalla | Music of India Bansuri (flute)

Schloss Hetzendorf

Im Schloss befindet sich heute die Modeschule Hetzendorf.

Die Geschichte von Schloss Hetzendorf beginnt im Jahr 1675 als die Fürstin Maria Piccolomini vom Augustinerkloster einen Hof in Hetzendorf, einem damals von Wien weit entfernten Vorort „jenseits“ der kaiserlichen Sommerresidenz Schloss Schönbrunn (mit der er durch die die heutige Hauptachse des Schlosses verlängernde Schönbrunner Allee verbunden ist). Sie verkaufte 1690 an Franz Sigismund Graf von Thun und Hohenstein, der drei weitere Höfe dazukaufte und ab 1694 ein eingeschoßiges Jagdschlösschen, den Thunhof, erbauen ließ. Architekt war vermutlich Johann Bernhard Fischer von Erlach. Der Thunhof verfügte noch über keinen Ehrenhof und war nach Süden ausgerichtet.

1709 erbte die Nichte des Schlossherrn, Gräfin Eleonore von Thun-Hohenstein, den Thunhof und ließ ihn gemeinsam mit ihrem Ehemann Anton Florian Fürst von und zu Liechtenstein nach 1712 von Johann Lucas von Hildebrandt innen ausbauen und einen Park im französischen Stil anlegen. Der von ihr gewünschte größere Umbau kam damals nicht zustande. 1715 wurde die erste Schlosskapelle eingerichtet.
Vor 1719 wurde das Grundstück zur Hetzendorfer Straße hin erweitert, ungefähr aus dieser Zeit stammt auch der Umbau zum barocken Gartenschloss mit Ehrenhof durch Anton Ospel und Antonio Beduzzi, wodurch auch die Ausrichtung des Schlosses verändert wurde.
Nach einer Schenkung und einem Erbgang in der Hocharistokratie wurde das Schloss 1742 von der k.k. Hofkammer für Maria Theresia, die Monarchin der Habsburgermonarchie, angekauft, nachdem Universitätsmediziner in einem Gutachten bestätigt hatten, der Aufenthalt dort würde Kaiserinwitwe Elisabeth Christine, Maria Theresias Mutter, gesundheitlich guttun.
Maria Theresia beauftragte 1743 ihren Hofarchitekten Nikolaus Pacassi, das Gebäude zum Schloss zu erweitern und als Wohnsitz für ihre Mutter auszugestalten. Pacassi machte die ehemalige Rückseite im Norden zur Hauptfront und errichtete bis 1745 auch die bis heute bestehende Schlosskapelle.
Nach dem Tod der Kaiserinwitwe, 1750, stand das Schloss längere Zeit leer. Als Maria Theresia 1762 die Blatternimpfung (Pockenimpfung) einführte, ließ sie diese in der Anfangsphase hier an adeligen Kindern ausprobieren, die dann vier Wochen mit ihren Familien auf Kosten des Hofes im Schloss lebten und medizinisch betreut wurden.
Maria Theresias Sohn, Kaiser Joseph II., bewohnte das Schloss 1789 / 1790 zeitweise, da andere Residenzen durch Wasserschäden vorübergehend ausgefallen waren und die Hetzendorfer Luft seiner angegriffenen Gesundheit guttat. Er ließ für seinen Hofstaat die Vorder- und Seitengebäude errichten; das Schloss zählte dann 150 Zimmer. Seine Absicht, künftig mehr Zeit in Hetzendorf zu verbringen, machte sein Tod 1790 zunichte.
1800 / 1801 wohnte im benachbarten Schlösschen von Christian August von Seilern (Schönbrunner Allee 60) bis zu seinem Tod Josephs Bruder, der in den napoleonischen Kriegen vertriebene Kurfürst und Kölner Erzbischof Erzherzog Maximilian Franz von Österreich, 1814 im Schloss die vom gleichen Schicksal betroffene Königin von Neapel-Sizilien, Maria Karolina von Österreich. 1805 und 1809 waren französische Besatzungstruppen einquartiert. Unter Kaiser Franz I. von Österreich fanden im Schlosspark glanzvolle Sommerfeste statt.

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Modeschule Hetzendorf: Kreative Ideen auf dem Laufsteg

Eduard Künneke

Er wurde am 27. Januar 1885 in Emmerich als Sohn eines Kaufmanns geboren, von 1903 bis 1905 studierte er in Berlin Musikwissenschaft und Literaturgeschichte. 1905 bis 1906 besuchte er eine Meisterklasse bei Max Bruch. 1907 bis 1909 war er als Korrepetitor und als Chorleiter am Neuen Operettentheater am Schiffbauerdamm tätig. Von 1908 bis 1910 arbeitete er zugleich als Dirigent für das Plattenlabel Odeon, 1910 bis 1911 war er Kapellmeister am Deutschen Theater. Nachdem seine Oper Robins Ende (1909) nach der Uraufführung am Nationaltheater in Mannheim an 38 deutschen Bühnen nachgespielt wurde, gab er die Funktion des Chorleiters ab.
Während seiner Kapellmeisterzeit bei Max Reinhardt komponierte Künneke für die Inszenierung des Faust II die Bühnenmusik. Eduard Künnekes leichtbeschwingte Musik zeichnet sich durch Rhythmus und harmonische Stilbilder aus. Sein bekanntestes Werk wurde die Operette Der Vetter aus Dingsda (1921). Viele seiner Lieder sind noch heute Schlager. Sein Klavierkonzert und die Tänzerische Suite für Jazz-Band und großes Orchester sind Werke mit deutlich höherem Anspruch und können der gehobenen Unterhaltungsmusik zugerechnet werden.
Nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten wurde er am 1. Mai 1933 Mitglied der NSDAP, wurde aber bereits 1934 wegen „nichtarischer Versippung“ ausgeschlossen, bestätigt 1936 vom Partei-Kreisgericht. Trotzdem durfte er mit einer Sondergenehmigung des Reichspropagandaministers Joseph Goebbels wegen des Propagandawertes weiterhin kompositorisch tätig sein. In der NS-Zeit schrieb Künneke weitere Operetten, Märsche und Filmmusiken.
Der Komponist war lange Jahre (seit 1926 – Uraufführung seiner Operette Lady Hamilton in Breslau) eng befreundet mit dem Dirigenten Franz Marszalek, der sich während seiner Tätigkeit am WDR Köln nachdrücklich für Künneke eingesetzt und zahlreiche Aufnahmen (von denen viele nicht mehr vorhanden sind) seiner Musik mit dem Kölner Rundfunkorchester bzw. dem Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester eingespielt hat. Dazu gehört auch eine Aufführung, 1960, der Bearbeitung von Schuberts Klaviersonate D-Dur, D 850, für Klavier und Orchester, die in den letzten Kriegsjahren entstanden war.
Künneke heiratete 1908 in erster Ehe die Opernsängerin Grethe Polkowski (* 1880), von der er sich 1919 scheiden ließ, und 1920 in zweiter Ehe die Sopranistin Katharina Müller(1882–1967). Seine zweite Ehefrau war die Tochter des Schauspielers Hugo Müller (1847–1902) und trat unter dem Namen „Katharina Garden“ auf; aus dieser Ehe stammt die Schauspielerin und Sängerin Evelyn Künneke.
Künneke ruht auf dem Friedhof Heerstraße in Berlin neben seiner Tochter. Sein Nachlass befindet sich im Archiv der Akademie der Künste in Berlin.

Er komponierte Opern und Operetten, eine davon ist …

 Lady Hamilton (Operette)

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Anny Schlemm & Willy Hofmann „Komm mit nach Madrid“ Künneke

 

Eduard Künneke: Piano Concerto No. 1 in A-flat Major, Op. 36

Die Trapp Familie

Wir kennen den Heimatfilm Die Trapp Familie, war einer der bekanntesten in den 1950er Jahren. Der Film wurde nach den Erinnerungen von Maria Augusta von Trapp hergestellt.

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Natürlich war die Geschichte der Familie nicht so romantisch. Sie erlitten schwere Schicksalsschläge, die den Familienzusammenhalt aber stärkten.

Die Geschichte der Familie von Trapp begann im Jahr 1911, als sich der Korvettenkapitän der königlich-kaiserlichen Kriegsmarine von Österreich-Ungarn, Georg Freiherr von Trapp, mit Agathe Whitehead verehelichte. Trapp war hochdekorierter Kommandant der U-Boot-Staffel, seine Frau die Tochter des Torpedo-Erfinders und Produzenten John Whitehead. Weil ihr Wohnsitz, die Hafenstadt Pula, im Ersten Weltkrieg zur Kampfzone wurde, zog Agathe mit ihren beiden Kindern Agathe und Rupert in das Sommerhaus der Familie, dem Erlhof in Zell am See, wo Maria, Werner, Hedwig und Johanna zur Welt kamen. Nach der Geburt von Martina starb plötzlich Agathe von Trapp mit 31 Jahren. Der Abschied von seinem geliebten Beruf – mit dem Verlust der Küstenprovinzen hatte Österreich keine Marine mehr – hatte Baron von Trapp schwer getroffen, und nun verlor der Vater von sieben Kindern auch noch seine Frau. Zwei Jahre nach dem Kauf der Villa Trapp in Aigen kam Maria Kutschera als Hauslehrerin zur Familie –und blieb für immer.

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Die Trapp-Familie | Old Black Joe | Wenn alle Brünnlein fließen | 1958 HD

Schloss Bran – das Dracula Schloss

Das Schloss liegt in der gleichnamigen Ortschaft in Siebenbürgen, Rumänien, rund 30 Kilometer von Brașov, Kronstadt entfernt.

Die Burg wird Touristen als Dracula Schloss präsentiert, da es dessen Beschreibung in Bram Stokers Roman Dracula ähnelt. Das historische Vorbild der Romanfigur, der walachische Fürst Vlad III. Drăculea, hat das Schloss aber wahrscheinlich nie betreten.

Schon 1357 wurde der Ort Törzburg wurde erstmals urkundlich erwähnt. Am 19. November 1377 gestattete der ungarische König Ludwig der Große den Bewohnern von Kronstadt auf dem Dietrichstein am Berg Königstein eine Grenz- und Zollburg zu errichten, die den Namen des Ortes erhielt. Törzburg blieb bis 1427 unter ungarischer Herrschaft. Die Burg wurde 1436 erstmals von den Türken belagert. Im Jahr 1498 gelangte sie in den Besitz Kronstadts und überstand 1529 erfolgreich eine Belagerung durch walachische Truppen. Im Jahre 1593 zerstörte selbst entzündetes Schießpulver den Pulverturm. Zwei Jahre später zog der siebenbürgische Fürst Sigismund Báthory mit einer 40.000 Mann starken Armee durch den Ort Törzburg, um Michael dem Tapferen, dem Woiwoden der Walachei, gegen die Türken zu Hilfe zu kommen. Zu einer erneuten erfolglosen Belagerung der Törzburg kam es im Jahr 1600 durch Nicolae Pătrașcu. 1612 wurde sie kampflos Fürst Gabriel Báthory übergeben und 1660 wurde von General Mikes Mihaly erobert. 1789 wurde die Törzburg zum dritten mal erfolglos belagert, durch ein 5000 Mann starkes türkisches Heer.

Fotos von Bran zur Verfügung gestellt von Jutta Palm

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Marie von Edinburgh – Königin Maria von Rumänien

MarieRoumanie Prinzessin Marie Alexandra Victoria von Edinburgh, genannt Missy wurde am 29. Oktober 1875 in Eastwell Park, im Vereinigtes Königreich geboren, sie war ein Mitglied des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha und als Ehefrau von Ferdinand von Hohenzollern-Sigmaringen Königin von Rumänien.

Königin Maria war die älteste Tochter von Alfred von Edinburgh, späterer Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha, dem zweitältesten Sohn Königin Victorias, und Marija Alexandrowna Romanowa, Tochter von Zar Alexander II. von Russland. Ihr Vater war bei der Royal Navy, sodass sie einen großen Teil ihrer Jugend im Ausland, vor allem auf Malta verbrachte.

In Adelskreisen galt die Enkelin der britischen Königin und des russischen Zaren als eine „gute Partie“. Als ihr Cousin, der spätere König Georg V. um ihre Hand anhielt, stimmte sowohl Maries, als auch Georgs Vater, der Prince of Wales und spätere König Eduard VII., zu. Maries Mutter hingegen hatte eine tiefe Abneigung gegen das britische Königshaus und sprach sich für einen ausländischen Ehemann für ihre Tochter aus. Am 10. Januar 1893, wenige Monate bevor ihr Vater Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha wurde, heiratete Marie Prinz Ferdinand von Rumänien, den Neffen des Königs Karl I. von Rumänien. Aus einem Briefwechsel mit ihrer geheimen Vertrauten, der amerikanischen Tänzerin Loïe Fuller, geht hervor, dass sie eine tiefe Abneigung, ja geradezu Ekel gegen ihren Mann empfand. Dennoch gingen aus der Ehe sechs Kinder hervor.
Ileana und Mircea wurden jedoch erst geboren, nachdem Maries späterer Liebhaber Barbu Știrbey in ihr Leben trat. Da Mircea braune Augen hatte – Maries und Ferdinands waren blau -, wird allgemein davon ausgegangen, dass Mircea aus dieser Beziehung stammt. Wer der Vater von Ileana ist, steht hingegen noch zur Diskussion. Aus einem weiteren Brief geht hervor, dass wohl auch Prinzessin Maries biologischer Vater nicht Ferdinand, sondern Großfürst Boris Wladimirowitsch von Russland ist. Bei Karl und Elisabeth kann man hingegen davon ausgehen, dass sie von Ferdinand stammen.

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Princess Marie of Edinburgh / Queen Marie of Romania

 

Terror – Ihr Urteil – der Film

Terror – Ihr Urteil ist ein deutscher Fernsehfilm des Regisseurs Lars Kraume nach dem gleichnamigen Theaterstück von Ferdinand von Schirach, der am 17. Oktober 2016 erstmals im Abendprogramm der ARD und zeitgleich im ORF und dem SRF ausgestrahlt wurde. Schirach war neben Oliver Berben und Lars Kraume auch am Drehbuch des Films beteiligt. Die Dreharbeiten fanden vom 1. April 2016 bis zum 26. April 2016 in einem Studio statt. Die Premiere war am 12. Oktober 2016 im Münchner Arri-Kino.

Vor einem fiktiven Berliner Schwurgericht steht der Abschuss eines Passagierflugzeugs durch den Luftwaffen-Major Lars Koch kurz vor München zur Verhandlung. Ein Terrorist entführte ein Passagierflugzeug mit 164 Menschen an Bord auf dem Flug von Berlin nach München. Als das Flugzeug Kurs auf das am Ende nur noch 15 km entfernte und mit 70.000 Menschen gefüllte Fußballstadion Allianz-Arena nahm, entschied sich Major Lars Koch, der Rottenführer der Alarmrotte, das Flugzeug mit einer IRIS-T-Luft-Luft-Rakete abzuschießen, um damit die Leben der Menschen im Stadion zu retten. Die Passagiere kommen beim Absturz über einem Kartoffelfeld alle ums Leben. Dies wird im Film nicht dargestellt, sondern erscheint als Bericht während der Gerichtsverhandlung.

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TERROR – IHR URTEIL | Trailer [HD]

 

Im Theater an der Josefstadt wird das Stück Terror bis April 2018 aufgeführt.

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Terror – Kammerspiele der Josefstadt

 

 

Pinocchio – die Holzpuppe

Die Geschichte von Pinocchio der Holzpuppe die nach vielen Abenteuern endlich ihr Ziel erreicht – ein Mensch zu sein, habe ich als Kind sehr gerne gelesen und natürlich auch im Fernsehen gesehen.

Aber seit wann es die Figur gibt und wer die Geschichte geschrieben hat, wusste ich nicht. Vielleicht geht es ja anderen auch so. Das möchte ich mit diesem Beitrag ändern.

220px-Pinocchio Carlo Goldoni erfand die Kinderbuchfigur, Bekannt wurde sie vor allem, als 1881 in einer italienischen Wochenzeitung unter dem Titel Le Avventure Di Pinocchio: Storia Di Un Burattino (Abenteuer des Pinocchio: Geschichte eines Hampelmanns) die ersten kleinen Fortsetzungsgeschichten mit der Holzfigur Pinocchio erschienen. Die Serie wurde damals so populär, dass Collodi 1883 beschloss, ein Buch daraus zu machen und unter dem Namen Le avventure di Pinocchio zu veröffentlichen.
Der Stoff regte verschiedene Schriftsteller zu Adaptionen an, so zum Beispiel Alexei Nikolajewitsch Tolstoi (Burattino oder das goldene Schlüsselchen) und Sitta Kleinschmidt mit dem Märchen Dulldei und Maika – Ein Märchen aus dem Dämmerwald.

Das Buch erschien 1905 erstmals in deutscher Sprache unter dem Titel Hippeltitsch’s Abenteuer (in anderen Übersetzungen auch Das hölzerne Bengele), seit 1948 aber zumeist unter Die Abenteuer des Pinocchio. Eine deutsche Version des Pinocchio schrieb Otto Julius Bierbaum, die er 1905 unter dem Namen Zäpfel Kerns Abenteuer veröffentlichte.
Pfarrer Anton Grumann, der 1913 ebenfalls eine deutsche Übersetzung veröffentlicht hatte, veröffentlichte 1931 die Fortsetzung »Die Geschichte von Bengeles Schwester«, die aber nicht weiter bekannt wurde.

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Pinocchio: The Making Of

 

Carlo Collodi

220px-Carlo_Collodi   Carlo Collodi, eigentlich Carlo Lorenzini  wurde am 24. November 1826 in Florenz geboren, er war ein italienischer Schriftsteller, Journalist und  Autor des weltberühmten Romans Die Abenteuer des Pinocchio.
Sein Nachnamens-Pseudonym leitet sich vom Dorf Collodi ab. Dort, zwischen Lucca und Pistoia gelegen, wurde seine Mutter, Angela Orzali, geboren. Auch Collodi selbst verbrachte einen großen Teil seiner Kindheit dort. Neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller arbeitete er auch als Journalist und Präfektur Angestellter. Er engagierte sich für die Unabhängigkeitsbewegung Italiens und blieb unverheiratet.
Der große Erfolg seines Romans Die Abenteuer des Pinocchio stellte sich erst nach seinem Tode ein. Die erste Geschichte über Pinocchio erschien am 7. Juli 1881 in der neuen Kinderzeitschrift Giornale per i bambini in Rom. Erst im 20. Jahrhundert wurde der literarische Wert des Werkes auch von der Fachöffentlichkeit vollständig anerkannt. Entscheidenden Einfluss hatte sein Werk aufgrund seiner großen Verbreitung auch auf die Entwicklung der italienischen Sprache.
Carlo Collodi starb am 26. Oktober 1890 im Alter von 63 Jahren. Er wurde in seiner Heimatstadt auf dem Cimitero delle Porte Sante begraben.

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Pinocchio von Pierangelo Valtinoni in der Wiener Volksoper

Pinocchio – Ein Pinocchio für die Bühne | Volksoper Wien

 

 

 

Heinrich Böll

Er war einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit. Im Jahr 1972 erhielt er den Nobelpreis für Literatur, mit welchem seine literarische Arbeit gewürdigt wurde, „die durch ihren zeitgeschichtlichen Weitblick in Verbindung mit ihrer von sensiblem Einfühlungsvermögen geprägten Darstellungskunst erneuernd im Bereich der deutschen Literatur gewirkt hat“.

In seinen Romanen, Kurzgeschichten, Hörspielen und zahlreichen politischen Essays setzte er sich kritisch mit der jungen Bundesrepublik auseinander. Darüber hinaus arbeitete er als Übersetzer englischsprachiger Werke ins Deutsche und Herausgeber.

Heinrich Böll wurde in der Kölner Südstadt (Ecke Alteburger Straße/Teutoburger Straße)  21. Dezember 1917 geboren. Seine Eltern waren der Schreiner Viktor Böll und seine Frau Maria (geb. Hermann). Heinrich war das achte Kind und der dritte Sohn seines Vaters; Maria war dessen zweite Frau. In der kleinbürgerlichen Familie Böll waren der katholische Glaube und die Ablehnung des Nationalsozialismus selbstverständlich. Die Inflation von 1923 führte zum Bankrott des väterlichen Geschäftes, die Familie musste ihre Wohnung verlassen und in ein ärmliches Quartier umziehen. Nach Ansicht seines letzten Lektor Dieter Wellershoff erlebte Böll diesen Umzug als eine „Vertreibung aus seinem Kindheitsparadies“, die er zu seinem literarischen Lebensthema machte.
Böll besuchte von 1924 bis 1928 die katholische Volksschule Raderthal und wechselte danach auf das staatliche humanistische Kaiser-Wilhelm-Gymnasium. Nach dem Abitur im Jahr 1937 begann er eine Buchhändlerlehre in der Buchhandlung Math. Lempertz in Bonn, die er bereits nach elf Monaten wieder abbrach. In diese Zeit fallen auch seine ersten schriftstellerischen Versuche. Im November 1938 wurde Heinrich Böll zum Reichsarbeitsdienst eingezogen (beendet 31. März 1939). Am 9. Oktober 1938 nahm er an einem „Einkehrtag“ für einrückende Rekruten teil, den er 1958 im Brief an einen jungen Katholiken eingehend schildert. Mit dem Sommersemester 1939 nahm er an der Universität zu Köln ein Studium der Germanistik und der Klassischen Philologie auf (und schrieb seinen ersten Roman, Am Rande der Kirche), doch schon im Spätsommer wurde er in die Wehrmacht einberufen (Gestellungszeit 4. September). Er blieb Soldat, bis er im April 1945 in US-amerikanische Kriegsgefangenschaft geriet, aus der er im September entlassen wurde. Bölls Kriegserfahrungen sind dokumentiert in der 2001 veröffentlichten zweibändigen Ausgabe seiner Briefe aus dem Krieg 1939–1945.
Während eines Fronturlaubs 1942 heiratete Böll Annemarie Čech, die er bereits seit längerem gekannt hatte. Ihr erster Sohn Christoph starb noch in seinem Geburtsjahr 1945. Die Söhne Raimund, René und Vincent kamen 1947, 1948 und 1950 zur Welt.
Während des Zweiten Weltkriegs bat er seine Eltern mehrfach in Briefen von der Front, ihm Pervitin zu schicken, das zu Beginn des Krieges in großem Umfang an Soldaten verteilt wurde. Auch nach dem Krieg soll er zeitweise davon abhängig geblieben sein.

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[Doku] Die Besten im Westen – Heinrich Böll [HD]