Bemerkenswert

Filmfestival Rathausplatz 2017

Vom 30. Juni bis 3. September 2017 ist es wieder soweit – das 27. Film Festival auf dem Wiener Rathausplatz geht wie gewohnt in der vollen Länge von 66 Tagen über die Bühne.
Für Freunde des Klassik-Genres werden Spitzen-Stars wie Anna Netrebko, Plácido Domingo, Elina Garanca, Juan Diego Florez, Anne-Sophie Mutter, Lang Lang und viele mehr auch heuer mit ihren großartigen Darbietungen einen unvergleichlichen Zauber über den Rathausplatz legen.
Auch das Who’s Who der Dirigenten und Orchester ist wieder zahlreich im Programm vertreten  – Zubin Mehta, Gustavo Dudamel, Sir Simon Rattle, die Wiener Philharmoniker, das Staatsopernorchester, das NDR Elbphilharmonie Orchester und das London Symphony Orchestra, um nur einige zu nennen.

Eine gedankliche Verneigung gibt es dieses Jahr auch vor Musikgrößen wie Bob Dylan, Leonard Cohen, Miles Davis, Quincy Jones, George Michael, Diana Krall, Depeche Mode und den Rolling Stones,  die in einzigartigen und selten gezeigten Produktionen die BesucherInnen begeistern werden.

Das Film Festival auf dem Wiener Rathausplatz – der Sommer kann kommen!

Film Festival auf dem Wiener Rathausplatz
30. Juni bis 3. September 2017

Filmbeginn täglich bei Einbruch der Dunkelheit
Kulinarik 11:00 bis 24:00 Uhr
Freier Eintritt!

Das Programm

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt

Kulinarisches

Plan

Schloss Grafenegg

Das Schloss liegt in Niederösterreich südlich von Grafenegg und ca. 14 km östlich von Krems.

Schon 1294 wurde erstmals eine kleine Siedlung namens Espersdorf an der Stelle des heutigen Grafenegg erwähnt. Zu dieser Zeit standen nur eine Mühle und eine Hofstätte. Nach 1435 wurde der Wirtschaftshof mit Ringmauer und Wassergraben umgeben. Damals schon ein landesfürstliches Lehen, gelangte sie in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts in den Besitz des Namensgebers Ulrich von Grafeneck, 1477 an Kaiser Friedrich III. Sein Sohn Maximilian I. verkaufte es an Heinrich Prüschek, dessen Sohn Johann I. Graf Hardegg die Anlage um 1500 umbauen ließ. Aus dieser spätgotischen Zeit stammt der schlanke Turm an der Ostseite. 1536 kauft Bernhard I. Thurzo Schloss und Herrschaft Grafenegg und lässt 1538 das Portal zum Ostturm im Stil der Renaissance errichten. Er begründet die Grafenegger Linie der Familie Thurzo die jedoch bereits mit seinem Sohn Bernhard II. 1596 ausstirbt. Grafenegg fällt an seine Tochter Benigna, Ehefrau des Martin von Starhemberg.

Nachdem das Schloss sehr oft die Besitzer wechselte, ließen Johann Baptist Verda von Verdenberg, Kanzler und Vertrauter von Kaiser Ferdinand II., sowie sein Sohn Ferdinand (III.) die Anlage zwischen 1622 und 1633 zu einem befestigten Schloss umbauen. An den vier Ecken des von Mauern und einem Wassergraben umgebenen Komplexes wurden sogenannte Wallhäuser errichtet, die noch heute existieren. Im Verlauf des Dreißigjährigen Krieges dienten diese zur Aufstellung von Geschützen, dennoch wurde das Schloss 1645 von schwedischen Truppen eingenommen und vorübergehend besetzt. Im Zuge der Baumaßnahmen wurde im Nordtrakt 1633 auch eine Kapelle fertiggestellt, die der Allerheiligsten Dreifaltigkeit geweiht wurde.

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Veranstaltungen auf Schloss Grafenegg

Aida Garifullina & Dmitri HvorostovskyGeneralproben-Eindrücke/Sommernachtsgala Grafenegg

 

Das Wienerlied

Es ist eine schöne Tradition von Wien, das Wienerlied. Man hört es gerne beim Heurigen und singt auch oft mit. Leider werden in der heutigen, modernen Zeit die bekannten Wienerlieder wie z.B. Die Reblaus, Mei Muatterl war a Weanerin, Es wird a Wein sein diese Liste könnte man endlos weiterführen.

Natürlich hat auch das Wienerlied eine Geschichte und die werde ich hier erzählen.

Die Geschichte

Der Ausdruck Wienerlied stammt aus der Zeit nach 1850, als Wien größer wurde und man das Volkstümliche und Ursprüngliche zu vermissen begann. Seine moderne Vermarktung stand im Gegensatz zu den vormodernen Inhalten, die es besingt. Als erstes Wienerlied wird oft „O, du lieber Augustin!“ genannt. Allerdings ist in der einschlägigen Forschung seit langem bekannt, dass die Melodie schon vor 1800 als böhmisches Walzerlied weit verbreitet war. Ab 1799 war das Lied in Wien populär und erfuhr zahlreiche Bearbeitungen, sei es für das Theater oder als Parodie.
Das Wienerlied hängt eng mit schriftlicher Überlieferung und mit den zunehmenden Musikdrucken nach 1800 zusammen. Daher sind die Autoren meistens bekannt. Es steht in der Tradition der Bänkelsänger, Leiermänner und Harfenisten, deren Darbietungen dadurch aber nicht abgelöst wurden, sondern nebeneinander bestanden. Das Wiener Volksliedwerk kennt mehrere Quellen für das Wienerlied.

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Die Blütezeit des Wienerliedes war 1852. In diesem Jahrregelte die k.k. NÖ Statthalterei das Volkssängerwesen. Zur Erlangung einer – nur einjährigen – Lizenz waren Unbescholtenheit, musikalische und sonstige Bildung Voraussetzung. Das Mindestalter für den Leiter eines Ensembles war 30, für Mitglieder 20 Jahre. Es durften nicht mehr als vier Personen und (offiziell bis 1871) keine Frauen mitwirken. Texte und Benehmen wurden behördlich überprüft.
Populäre Interpreten traten in Lokalen und Singspielhallen auf, wie Johann Fürst, Edmund Guschelbauer, Carl Lorens oder Josef Matras. Volkssängerinnen wie die „Fiaker-Milli“ Emilie Turecek-Pemer, Antonie Mannsfeld oder Fanny Hornischer waren beim Publikum äußerst beliebt. Auch Opernsänger und Schauspieler wie Alexander Girardi oder Hermann Leopoldi widmeten sich dem Wienerlied.
Bekannte Autoren waren Wilhelm Wiesberg („Das hat ka Göthe gschriebn“), Carl Lorens („Die Weana Gemütlichkeit stirbt niemals aus“), Oskar Hofmann („Die Stadt der Lieder“) oder Gustav Pick mit seinem Fiakerlied („I führ zwa harbe Rappen“, 1885).

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Peter Alexander -Wiener Liederpottpurri

Gerhard Bronner singt „Der Gschupfte Ferdl

Die Kelten

Als Kelten werden Volksgruppen der Eisenzeit in Europa benannt, der Name hat wahrscheinlich  indogermanischen Wurzeln und bedeutet  `kelh ´- ‚schlagen´ oder  `ḱel- ‚verbergen‘ abgeleitet und bedeutet sinngemäß „die Mächtigen, Erhabenen, Starken“.

Verbreitung

Nach archäologischen Funden reicht die weiteste Verbreitung der keltischen Kultur von Südostengland, Frankreich und Nordspanien im Westen bis nach Westungarn, Slowenien und Nordkroatien im Osten; von Oberitalien im Süden bis zum nördlichen Rand der deutschen Mittelgebirge. Daneben existieren einzelne latènezeitliche Funde auf dem gesamten Balkan bis nach Anatolien (Siedlungsgebiet der Galater in der heutigen Türkei. Diese Funde sind auf die im 4. Jahrhundert v. Chr. einsetzenden keltischen Wanderungen zurückzuführen.

220px-Keltisch_Armband Keltisches Armband, Landesmuseum Württemberg (Stuttgart). Beigaben des Frauengrabes 4, Gönningen, Reutlingen, Kreis Reutlingen, 1.400 – 1.500 vor Christus

Die Einbeziehung Südostenglands in das Verbreitungsgebiet der archäologisch als keltisch bezeichneten Kultur ist umstritten. Die dortigen archäologischen Funde der mittleren und späten Eisenzeit (ca. 600–30 v. Chr.) weisen regionale und lokale Eigenheiten auf, die sie stark von den zeitgleichen kontinentalen Funden unterscheiden. Im nordspanischen Galicien fanden sich ebenfalls einige latènezeitliche Fibeln, doch kann dort nicht von einem geschlossenen keltischen Kulturhorizont im Sinne der Latène-Kultur die Rede sein.
Im Süden des keltisch geprägten Gebietes Mitteleuropas grenzte anfangs noch der etruskische, im Osten und Südosten der griechische, thrakische und skythische Kulturbereich an. Große Teile dieser Gebiete gingen später im Römischen Reich und dessen Kultur auf. Nördlich des keltischen Einflussgebietes waren germanische Stämme ansässig. Zu allen genannten Kulturen unterhielten die Kelten intensive kulturelle und wirtschaftliche Beziehungen.

Geschichte

Die Nennung der Kelten und deren Lokalisierung fällt mit der eisenzeitlichen Späthallstattkultur in Mitteleuropa zusammen. Diese Kultur hatte sich seit etwa 800/750 v. Chr. in einer Region zwischen Ostfrankreich und Österreich mit seinen angrenzenden Ländern aus den ansässigen spätbronzezeitlichen Urnenfelderkulturen entwickelt.
Die Hallstattkultur reichte von Slowenien über Österreich, das nordwestliche Ungarn, die südwestliche Slowakei, Tschechien, Süddeutschland, die Schweiz bis nach Ostfrankreich. Der gesamte Bereich wurde 1959 von Georg Kossack in einen Ost- und Westhallstattkreis unterschieden. Der Westhallstattkreis reichte von Ostfrankreich, Mittel- und Süddeutschland über die Schweiz bis nach Mittelösterreich. Der Osthallstattkreis umfasste Nordösterreich, Südmähren, die Südwestslowakei, Westungarn, Kroatien und Slowenien.
Ost- und Westhallstattkreis unterschieden sich vor allem hinsichtlich der Siedlungsweise und der Bestattungssitte. Im Westhallstattkreis herrschten große befestigte Höhensiedlungen, die von kleineren, weilerartigen Siedlungen umgeben waren, vor. Im Osthallstattkreis dominierten kleinere befestigte Herrenhöfe. Wurden im Westen wichtige Persönlichkeiten mit Schwert (HaC) oder Dolch (HaD) bestattet, so gab man ihnen im Osten eine Streitaxt mit ins Grab. Im Westen gab es reiche Wagengräber, während der Krieger im Osten mit seiner kompletten Bewaffnung, inklusive Helm und Brustpanzer beerdigt wurde.
Die späte Hallstattkultur (HaD, etwa 650 bis 475 v. Chr.) ist berühmt für ihre reich ausgestatteten Prunk- oder Fürstengräber, die in Süddeutschland und Burgund, hier in Hochdorf an der Enz, bei Villingen-Schwenningen (Magdalenenberg) und in Vix gefunden wurden, sowie für Panzergräber (Männergräber mit vollen Waffenbeigaben) im Osten von Ostbayern bis Slowenien.

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Keltische Nationen

Map_of_Celtic_Nations-flag_shades.svg Die sechs Nationen bilden die modernen keltischen Kernländer

Auch im modernen Europa gibt es Nationen die sich mit dem keltischen Brauchtum identifizieren, insbesondere in den Gebieten mit Sprechern keltischer Sprachen.

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Die Kelten – Händler, Barbaren und Druiden (Doku)

Schöne keltische Musik – Elfen Wald und Schlachten zu träumen

 

Pop Fest

Bereits zum achten Mal wird der Karlsplatz zur Bühne für die heimische Popszene.

Am Samstag, 29. Juli 2017, im Wien Museum am Karlsplatz 8, 1040 Wien von 10:00 – 18:00 Uhr

Es erwarten Sie Konzerte, Diskussionen und eine Vinylbörse
Der Eintritt ist frei!

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Tchibo Kaffee

Er ist sehr beliebt bei Kaffeekenner, der Tchibo Kaffee.

Wann wurde das Unternehmen gegründet und wer hatte die Idee?

Das waren der Kaffeehändler Max Herz und der Gewürzkaufmann Carl Tchilling-Hiryan, sie gründeten 1949 die Tchibo GmbH, die ihnen zu gleichen Teilen gehörte. Ihre Geschäftsidee war es, Kaffee per Post zu versenden. Der Markenname Tchibo ist ein Kürzel für Tchilling-Bohne. Weil dieser Name schon nach wenigen Jahren einen hohen Bekanntheitsgrad besaß, behielt Max Herz ihn auch bei, nachdem er 1952 die Anteile seines Partners für geschätzt etwa 225.000 Mark übernommen hatte. Bis zu seinem Tod im Jahr 1965 leitete Max Herz das Unternehmen. Der Namen der heutigen Eignerin Maxingvest setzt sich zusammen aus den Vornamen des Gründers und seiner Ehefrau Ingeburg Herz Ingeburg sowie dem Wort Investition.

Am 13. Oktober 1955 eröffnete in Hamburg die erste Tchibo-Filiale, in der die Kunden den Kaffee vor dem Kauf probieren konnten. Das Filialnetz wuchs in der Folgezeit schnell und dehnte sich auf die gesamte damalige Bundesrepublik aus. Ab 1963 richtete Tchibo in Bäckereien und Konditoreien sogenannte Frisch-Depots ein. Hierbei handelte es sich um Regale, die – optisch hervorgehoben – in den Läden aufgestellt und in denen die Tchibo-Kaffeesorten angeboten wurden.

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Tchibo Kaffeesorten

Kaffeerezept – Cold Brew Kaffee

 

 

 

Maria Altmann – die goldene Adele

Die goldene Adele war eines von fünf Gemälde von Gustav Klimt, die im Besitz ihres Onkels waren und ihr im Jahr 2006 übergeben wurden.

220px-Altmann_in_2010 Maria Altmann, 2010

Sie wurde am 18. Februar 1916 in Wien, Österreich-Ungarn geboren. Maria Altmann war eine amerikanische Unternehmerin. In der Zeit des Nationalsozialismus als Jüdin verfolgt, emigrierte sie in die USA.

Maria Altmann war die Tochter des Rechtsanwalts Gustav Bloch-Bauer, geb. 22. September 1862 in Jungbunzlau, Böhmen, gest. 2. Juli 1938 in Wien und dessen Ehefrau Therese Bauer, geb. 26. Mai 1874 in Augsburg, Bayern, gest. 1961 in Kanada). Ihr Großvater väterlicherseits war der Zuckerindustrielle David Bloch, um 1819–1892, Großvater mütterlicherseits war der Direktor des Wiener Bankvereins Moritz Bauer 1840–1905 aus Buttenwiesen in Bayern. Ihr Vater war der Bruder von Ferdinand Bloch-Bauer und ihre Mutter war die Schwester von Adele Bloch-Bauer, geb. Bauer. Beide Brüder Bloch, Ferdinand und Gustav, änderten ihren Familiennamen 1917 von Bloch in Bloch-Bauer, weil alle Söhne der Familie Bauer entweder kinderlos geblieben waren oder ausschließlich Töchter hatten.
Maria Altmann war neun Jahre alt, als ihre Tante starb. Am 9. Dezember 1937 heiratete Maria in der Synagoge Turnergasse in Wien Fritz Altmann, einen Bruder des Textilfabrikanten Bernhard Altmann. Ferdinand Blochs Hochzeitsgeschenk, ein Diamantcollier samt Ohrringen aus dem Besitz Adeles, wurde später von den Nationalsozialisten geraubt und gelangte in den Besitz der Familie von Hermann Göring.
Nach dem „Anschluss“ Österreichs an das nationalsozialistische Deutsche Reich wurde die gesamte Familie zum Ziel antisemitischer Verfolgung. Fritz Altmann wurde in das KZ Dachau gebracht. Maria Altmann kam nach Berlin und wurde von der Gestapo gezwungen, der Arisierung des Betriebes von Bernhard Altmann zuzustimmen. Fritz Altmann kam nach einiger Zeit frei, wurde aber unter Hausarrest gestellt, aus dem er mit Maria flüchten konnte.
Der Weg ins Exil führte sie über die Niederlande nach Großbritannien und schließlich in die USA. 1942 erreichten sie Los Angeles, wo Maria Altmann bis zu ihrem Tod lebte. 1945 erhielt sie die US-Staatsbürgerschaft. Maria Altmann hatte vier Kinder und sechs Enkelkinder. Bis zu ihrem Ruhestand betrieb sie eine Boutique in Beverly Hills.

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Der Film – Die Frau in Gold (2015)

 

Die süße Versuchung – die Haribo Goldbärchen

Viele kennen und lieben sie, die bunten, süßen, kleinen Goldbärchen oder die ebenso süße, wie bunte Lakritze.

Es ist aber sehr wenig über die Idee und Produktion bekannt. Das soll mit diesem Text geändert werden.

Wer hatte die Idee?

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Das war Hans Riegel.

Er wurde am 3. April 1893 in Friesdorf bei Bonn als Sohn von Peter und Agnes Riegel geboren.  Nach seiner Schulzeit am Aloisiuskolleg in Bonn eine Ausbildung als Bonbonkocher im Unternehmen Kleutgen & Meier in Bonn-Friesdorf, wo er über fünf Jahre arbeitete. Danach war er in Neuss und Osnabrück tätig.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Hans Riegel als Bonbonkocher bei der Firma Heinen in Bonn-Kessenich angestellt, wo er später Geschäftspartner wurde. Die Firma hieß danach Heinen & Riegel.
1920 machte er sich mit seinem eigenen Unternehmen selbständig und ließ am 13. Dezember 1920 als Firma Haribo (Hans Riegel Bonn) ins Bonner Handelsregister eintragen. Er startete sein Unternehmen laut Firmenangaben „mit einem Sack Zucker“. Hans Riegel erwarb ein Haus in der Bergstraße in Kessenich, wo er die erste Fabrikationsstätte nach eigenen Angaben alleine einrichtete und betrieb. Die erste Ausrüstung des Betriebes soll zunächst lediglich aus dem bereits oben erwähnten Sack Zucker sowie einer Marmorplatte, einem Hocker, einem gemauerten Herd, einem Kupferkessel und einer Walze bestanden haben.
1921 heiratete er Gertrud Vianden, welche die erste Mitarbeiterin in seinem Unternehmen wurde. Er erfand den Tanzbären – eine Bärenfigur, die zunächst etwas schlanker und größer als die heutige war und aus den Zutaten Zucker, Gummi arabicum (später durch Gelatine ersetzt), Säuerungsmitteln und Aromen bestand. Die Tagesproduktion wurde damals von Ehefrau Gertrud mit dem Fahrrad ausgeliefert. Der spätere Normbär wurde als Haribo-Goldbär weltberühmt.
1923 wurde Sohn Hans († 2013) geboren, 1924 folgte Tochter Anita († 2004)[2] und 1926 Sohn Paul († 2009).
Bis zum Zweiten Weltkrieg wuchs die Beschäftigtenzahl auf rund 400 Mitarbeiter an. 1945 starb Hans Riegel im Alter von 51 Jahren und wurde auf dem Bonner Südfriedhof beigesetzt.

Wenn Sie einen Gummibärchenliebhaber eine Freude machen wollen, dann überraschen Sie ihn mit einer Gummibärchentorte.

Rezept für eine Gummibärchentorte

Die ersten Werbeclips im TV – Haribo

{HD} Die Erfolgsgeschichte von HARIBO Macht Kinder und Erwachsene froh Doku 2017 HD (NEU) – 2017